Kompotoi die Geschichte

Die Idee von einer Komposttoiletten Vermietung ist wohl schon 2008 im Kopf von Jojo Linder entstanden. Der erste Bau einer Komposttoilette entstand bei einer Permakultur-Weiterbildung. Während einem Aufenthalt in der Entwicklungszusammenarbeit in Indien konnte Jojo Linder ein Projekt, das Komposttoiletten baut, genauer beobachten und war beeindruckt, wie so eine gute Erde gemacht werden konnte.

 

 

 

2012 war es dann soweit, als er vom Suddenrush Surfreisebüro angefragt wurde für ihren legendären Sudden Rush BBQ eine Toilette zu liefern.

 

 

 

Jojo und seine Mitstreiter haben die Herausforderung angenommen und vorerst einmal einen ersten Prototypen gebaut. Die Kunden waren überglücklich, nicht mehr auf eine Plastik Chemie Toilette zu müssen.

 


Die drei Freunde waren allerdings überhaupt noch nicht zufrieden mit dem Produkt, aber sie wussten, sie wollten weitermachen. Also haben sie Ende 2012 den Verein Kompotoi gegründet.

 

 

 

Gründungsmitglieder waren Laila Rüesch, Marcos García Tomé und Jojo Linder.

 

 

 

2013 entstanden dann 3 weitere Prototypen. Diese waren „klappbar“ und sehr platzsparend zu verstauen. Jedoch fehlte es an der Stabilität und man musste für den Aufbau immer zu zweit sein.

 

 

 

2014 wurden 10 weitere Prototypen produziert. Eigentlich unsere erste Kleinserie. Diesmal wieder als fixe Häuschen.

 

 

 

2015 wurden rund 35 weitere Kompotois gebaut. Es kamen immer mehr Aufträge und es wurde klar, dass das System funktioniert. Mit diesem, noch etwas verbesserten Modell können wir nun sehr effizient arbeiten.

 

 

 

 

2016 konnten wir die Kompotoi AG gründen und eine erste Serie der neusten Generation Kompotoi bauen. Wir waren mit rund 50 Toiletten auf dem Markt.

 

2016 war sicher eines der schwierigsten Jahre. Neben der Firmengründung musste auch der Verein Kompotoi seine neue Aufgabe finden.

 

Wir konnten die erste öffentliche Toilette in der Deutschschweiz installieren und sogar zwei Kazubas in Basel.

 

 

 

2017 haben wir einen neuen Schub bekommen. Kompotoi wird immer beliebter und bekannter. Es werden einige Kompotois verkauft und noch mehr vermietet. Rund 80 Kompotois waren 2017 in der Vermietung. Dieses Jahr haben wir viel Zeit und Aufwand in die Entwicklung eines neuen Festival Modells investiert. Leider ist es vorerst bei den ersten 15 Prototypen geblieben. Die Nachfrage ist leider noch zu wenig gross.

 

 

 

2018 war ein sehr zentrales Jahr für uns. Anfangs Jahr wurden wir von Anfragen überrollt und mussten kurzfristig noch 30 Kompotois mehr produzieren als geplant. So kamen insgesamt 80 neue Einheiten dazu. Immer mehr Anfragen und Aufträge auch ausserhalb der Region Zürich gingen bei uns ein. Wir fanden erste Partner in der Region Bern, welche für uns gewisse Arbeiten erledigten. Es wurde klar, wir brauchen weitere Standorte in den Regionen, wo wir eine hohe Nachfrage haben.

 

 

 

2019
Der Winter war geprägt vom grössten Bau der Geschichte von Kompotoi. Wir bauten 150 Kompotois, 20 Pissoirs und eine erste Serie von 10 barrierefreien Kompotois. Am Bau beteiligt waren Kuratle und Jäcker, Holz Alange, Stiftung Büel und die Stiftung Korn.haus. Viele Schritte wurden natürlich auch von unseren Mitarbeitern ausgeführt. Ausserdem wurden die Standorte Basel, Bern und Graubünden neu eröffnet. So ist auch ein Partnerschaftsmodel für externe Firmen entstanden welche Kompotoi neu in Ihr Sortiment aufnehmen konnten wie zum Beispiel die Bühler Transporte AG aus Thusis.

2020
Wir planen die neuen Standorte Romandie und Ostschweiz zu eröffnen. Ausserdem kommen weitere Partner im Ausland dazu wie zum Beispiel die EAD in Darmstadt (DE).

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0